hangout.

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break your fast. #wienerblut  (hier: Cafe Industrie)

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puber.

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sisyphos IST ein glücklicher mensch.

sisyphos IST ein glücklicher mensch.

Wir leben in der paradoxen Welt, in der die Leichenreden auf Marxismus und sozialistische Perspektive auf offene Ohren stoßen und zugleich zum ersten Mal der Kapitalismus weltweit herrscht und dabei Krisen riesigen Ausmaßes vorantreibt - ganz wie im Kommunistischen Manifest prognostiziert wird.
Frigga Haug: Rosa Luxemburg und die Kunst der Politik. Hamburg 2007: Argument Verlag, Seite 57.
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Post by SPÖ Wien.

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zivilkrieg: das kapital bezieht die stellungen

ich frage mich gerade: haben die eskalierungen gegen kritische und linksgerichetete (manchmal sogar “linke”) und eigentlich auch gegen die zivilgesellschaft bei (linken?) demos gegen rechte eventuell doch weniger mit einer anscheinend inkompetenten andererseits, tatsächlich aber grundsätzlich ignoranten, autoritären und antidemokratischen (von presseverboten bis pfefferspray) art zu tun, die zu einer breiter angelegten strategie der polizei und des establishment und kapital gewalttätig schützenden rechtsstaates gehören, die dazu dient, sich angesichts von kapitalismuskrisenfolgen und potenziell sich verschärfenden verteilungskämpfen frühzeitig in stellung zu bringen.

#pizzableibt: kompetenz und leistung

muss echt eine sehr aufwendige scheiß-hackn sein, so ein haus, in dem man lebt, zu beschützen. und das ganz ohne zugekaufte sicherheitsfirmen, alarmanlagen und hohe mauern, wie in anderen wiener bezirken üblich. schon alleine die logistische seite - eine beachtenswerte top-leistung -, ganz abgesehen von organisation und strategie. andere schaffen sowas trotz mehrfach besuchter projektmanagement-kurse nicht.

dazu kommt dann noch: das alles ehrenamtlich, um ein höchst notwendiges “zeichen gegen verdrängung und delogierungen” durch immobilienspekulantInnen gestützt durch “den rechtsstaat” zu setzen. da könnte sich so manche in dem einen oder anderen konzern herumlungernde “fach-” oder führungskraft” sowie andere selbsternannte “leistungsträgerInnen” etwas abschauen!

es lässt sich auf kompetente, kreative, emphatische, motivierte und engagierte leute schließen, die fleißig anpacken. wären sie noch dazu marktförmig angepasst, würden die headhunter wohl schon schlange stehen. 

#pizzableibt: polemik zur aufregung

das vorgehen der polizei soll “unverhältnismäßig” gewesen sein? meine güte, was habts ihr? der pürstl und seine kameraden spielen halt gerne und probieren gerne neue sachen aus. am land draußen läuft das in anderen relationen ab, weil die nicht so organisiert sind, oder die feinde ihre hütten - und haare - nicht so furchterregend bemalen, oder was weiß ich.
(das rote) wien muss doch froh sein, auf so martialisch gesinnte, starke (polizei)führer vertrauen zu können, die sich ein drittel österreich so sehr wünscht. wenn krisen- und privatisierungsbedingt das prekariat zunimmt und das kapital seine erweiterten expansionsräume verteidigen muss, sind zukunftsfähige starke autoritäten gefragt, die ihr kriegsspielzeug entsprechend einsetzen und handhaben. wien darf nicht berlin werden! 

#pizzableibt: die verantwortung für einen besseren “rechtsstaat”

ich frage mich, warum polizei und justiz nicht schon viel früher aufgrund der machenschaften des besitzers aktiv geworden ist. in einem zeitungsbericht über die vorangegangenen ereignisse heißt es beispielsweise: “Auch die Polizei war anwesend, verhielt sich aber trotz offensichtlich rechtswidrigen Verhaltens des Besitzers neutral.” wie soll man sich so etwas erklären, außer zum beispiel mit der annahme, dass “der rechtsstaat” bei kapitalbesitzerInnen gern mal ein auge zudrückt, bei hilf- und wehrlosen (die mieterInnen und “die punks”) und dann eventuell noch dazu unangenehmen, weil unangepassten anderen gruppen (“die punks” - die übrigens über die gesamte zeit seit sie ins haus gekommen sind durchaus sozial, engagiert und kompetent agiert haben dürften und noch dazu aktiv gegen aktuelle und aktute gesellschaftliche probleme der gentrifizierung und verdrängung auftreten) aber ein (unbegründetes) schreckensszenario aufbaut und die muskeln strenger law and order-politik spielen lässt. das schreit alles nach ungerechtigkeit, selbst wenn es einen rechtskräftigen richterlichen beschluss gibt - der unterschied zwischen “recht” und “gerechtigkeit” ist nicht bloß eine floskel! und das alles noch dazu in zeiten wie diesen (leerstehende immobilien, steigende mieten etc. und im kontext eines bogens, der von der finanzkrise bis zur rekordarbeitslosigkeit zu spannen ist). hier ist vehement die frage der politischen verantwortung zu stellen: auf ministerienebene, in der wiener stadtregierung, in der justiz und in der polizei! denn: andere gesetzliche grundlagen, andere rechtssprechung, andere strategien seitens politik und exekutive (link, letzter absatz!) wären möglich - und es ließe sich erahnen, dass diese sache anders gelaufen wäre.

vergessen. (www.viennaproject.org)
yunus bakhsh - "what's a boss?"
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"i look forward to the day when children come up and say: ‘what’s racism?’ and you say to them: ‘racism is something that the bosses used to devide us.’ and i look forward to the day when the kids say: ‘but what’s a boss?‘"
- yunus bakhsh, exzerpt aus der rede „should blacks organize seperately?“ am “marxism festival” in london ca. 1994.
bewusstsein und kommunikation - sprachliche kopplungsverhältnisse

"Die Funktion des Bewußtseins wird sprachförmig bedient. Das Moment der Dezidiertheit (der Explikativität) von Beobachtung findet sich genau darin, daß die Bezeichnungsleistung distinkte Zeichen in Anspruch nimmt, die (in dieser Weise nahezu konkurrenzlos) durch die Sprache gegeben sind. Beobachtungen sind dezidierte Operationen, weil sie distinkte Zeichen zur Sinnermittlung und Ereignisproduktion benutzen. Die Distinktion, die im Sprachzeichen vorliegt, erlaubt es, etwas als etwas zu bezeichnen, also Ereignisse zu schaffen, denen zugemutet werden kann, etwas als etwas bezeichnet zu haben. Die These im Umkehrschluß: Kein Bewußtsein ohne Sprache."

(Peter Fuchs: Das psychische System und die Funktion des Bewußtseins)

Es waren die somit die Ural-Altaier, von denen die Neolithische Revolution ausging. Abgewanderte Gruppen von ihnen brachten die Kenntnisse zur Nutzung von Rauschmitteln und Alkohol in die Räume mit, in die sie vordrangen. Die Nutzung von Getreide hing somit anfänglich nicht wesentlich mit der Ernährung zusammen. Die gesammelten Körner dienten der Erzeugung von Bier.
leere.

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